Jahresbericht 2007

Das Jahr 2007 war wieder ein erfolgreiches Jahr für uns und hat wieder mal gezeigt,
das ehrenamtliche Arbeit immer benötigt und auch gerne angenommen wird.
Wie immer haben wir alle zwei Monate unsere Gruppentreffen abgehalten und es sind
auch neue Narkis zu uns gestoßen. An unseren Treffen nehmen mittlerweile durchschnittlich
14 -18 Personen teil.
Außerdem ist in diesem Jahr die SHG Narkolepsie aus Diepholz zu uns nach Bremerhaven
gekommen um sich auszutauschen. Diese Treffen wollen wir natürlich wechselweise
beibehalten, da es doch immer wieder viel neues zu berichten gibt.
Im Frühjahr das Seminar in Kassel für SHG-Leiter war auch wieder sehr aufschlussreich,
da uns ein Anwalt über Rechtsformen der Selbsthilfe aufgeklärt hat.
Im Juni folgte dann der Patientenkongress in Berlin. Hier wurden viele Referate gehalten.
Was sehr gut ankam war die Tatsache das die Ärzte versucht haben, ihre Referate in
verständlichem Patientendeutsch zu halten. Dies ist sehr gut gelungen und man war viel
aufnahmefähiger, weil man verstand was an der Kanzel geredet wurde. Es wurde einiges an
Neuerungen, die Narkolepsie und ihre Behandlung betreffend, vorgetragen.
Auch in Sachen Öffentlichkeitsarbeit hat sich einiges getan. So ist z.B. der regionale Fernsehsender
Buten un Binnen an uns herangetreten und hat eine Reportage gemacht.
Auch ein Reporter hat uns besucht und einen mehrseitigen Bericht im Focus(Nr.6 2007) gebracht
der mittlerweile auch schon im Ausland erschienen ist.
Im September fand dann noch die Gesundheitswoche in der Bremerhavener Stadthalle statt.
An dieser Stelle möchten wir uns noch herzlich bei Herrn Töpfer und den Organisatoren bedanken,
die es uns als Selbsthilfegruppen ermöglicht haben, kostenlos an dieser Veranstaltung teil zu
nehmen.
Der Zulauf an den Ständen des Bremerhavener Topfes, an dem auch wir standen, war sehr rege.
Ende Oktober fand dann noch das Jahrestreffen des Bundesverbandes der Narkoleptiker
in Kassel statt. Hier wurden wieder sehr viele Seminare aus allen Lebensbereichen abgehalten
( Narkolepsie und Beruf, Narkolepsie und Schwangerschaft, Narkolepsie im Kindesalter,
Narkolepsie und Narkose usw. ). Als SHG-Leiter hat man wieder sehr viel mitgenommen,
um es an die Gruppe weiter zu geben.
Im Namen unserer Gruppe bedanke ich mich nun noch recht herzlich bei der Stadt Bremerhaven,
der Kreissparkasse(stellt uns als SHG ein kostenloses Konto zur Verfügung),
der Seestadt-Lotterie, den Pharmakonzernen, den Krankenkassen, dem Bremerhaven-Topf als
Dachverband der Bremerhavener Selbsthilfegruppen, den Ärzten und dem Bundesverband der
Narkoleptiker „ Deutsche-Narkolepsie-Gesellschaft „ für ihre finanzielle und beratende Unterstützung.
Zum Abschluss wünschen wir uns, das wir auch in Zukunft auf die Unterstützung aller Institutionen und
Verbände zählen können, denn ohne diese wäre die Selbsthilfe gar nicht möglich.

Chris Brandt
SHG Narkolepsie Bremerhaven